Mit Wasser, Stiften, farbigen Pigmenten, gebunden an unterschiedliche Trägersubstanzen, transportiere ich das, was sichtbar werden möchte. Papiere in verschiedenen Körnungen tragen Gezeichnetes, Gemaltes, Gedrucktes und Ausgespültes, bis zum Papiergrund durchlässig Gewordenes. Dabei ist die serielle Bildarbeit ein möglicher Weg, das Thema freizulegen.
Im Moment der Geste des Zeichnens und Malens verbinden sich die Gegenwart, die expliziten Erinnerungen und die eingeschriebenen Leiberfahrungen und Körperempfindungen aus einer Zeit, in der es für mich noch keine Sprache und keine Begriffe gab.
Jede Arbeit trägt Spuren von Entscheidungen, Wiederholungen und Unterbrechungen. Sie wächst aus einem Zustand des Suchens und bleibt bewusst im Fluss.